Stadt Rehau fährt jetzt elektrisch

Der Dienstwagen der Stadt Rehau wurde nach 14 Jahren durch einen E-Golf ersetzt.

Möglich gemacht hat dies die Förderung von 50 Prozent der Investitionskosten auf Grundlage des ausgewählten investiven Klimaschutzkonzeptes des Landkreises Hof an dem sich neben dem Landkreis Hof und der Stadt Rehau auch die Marktgemeinden Bad Steben und Zell, die Gemeinden Köditz und Regnitzlosau, die Städte Naila, Münchberg und Schwarzenbach an der Saale und der Abfallzweckverband von Stadt und Landkreis Hof an der Fördermaßnahme beteiligten. Die Unterstützung kommt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative, , Förderkennzeichen: 03K05794M7.

Die Zuwendung für das Vorhaben „Kommunale Elektromobilität im Landkreis Hof – Ersatzinvestition in ein Elektrofahrzeug im Fuhrpark der Stadt Rehau“ wurde mit Bescheid vom 18.04.2019 bewilligt. Fördervoraussetzung war unter anderem, dass ein Bestandsfahrzeug aus dem kommunalen Fuhrpark durch ein Elektrofahrzeug ersetzt wird. Die effektive CO2-Einsparung muss in diesem Zuge nachgewiesen werden. Bei einer durchschnittlichen Jahreslaufleistung von jeweils 10.000 Kilometern spart der E-Golf der Stadt Rehau etwa 1.820 kg an CO2-Treibhausgasen im Vergleich zum Skoda. Bis zum Ende der Maßnahme im Jahr 2025 sind das rund 11 Tonnen. Außerdem wurde eine  Wandladestation installiert, um einen schnellen Ladevorgang und eine hohe Verfügbarkeit zu gewährleisten.

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. 


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