Neuer Heißwasserbehälter für den Bauhof

Der Stadtbauhof der Stadt Rehau musste sich in den letzten Jahren mit dem Thema „Wildkrautbekämpfung“ auf öffentlichen Flächen beschäftigen. Viele Faktoren mussten hier bedacht werden: Chemiefrei, umweltfreundlich und dabei natürlich auch wirksam. Man hat sich mit den verschiedenen neuen Variante auseinandergesetzt und dabei mehrere Methoden geprüft. 

Am Ende entschied sich der Stadtbauhof für die Heißwasser-Methode und ersetzt damit den Gasbrenner. Dafür wurde ein handgeführtes, batteriebetriebenes mobiles Gerät der Firma Stadiko angeschafft, namens Ökotherm. Der neue Heißdampferzeuger war in diesen Tagen die ersten Male im Einsatz und hat sich direkt als lohnenswerte Anschaffung bewiesen. „Auf einer Skala von 1 bis 10, ist der Ökotherm auf jeden Fall eine 10“, freut sich Bauhofleiter Mathias Winterling über das neue Gerät.  

Im direkten Vergleich, konnte dieses neue mobile Gerät vor allem mit seiner Funktionalität und Wendigkeit überzeugen. Durch das heiße Wasser wird bei jeder Anwendung der Grauschleier oder Grünspan von den Steinen entfernt, Flechten oder Moose sterben ab. Auch die Keimlinge die noch im Boden verweilen werden durch die hohe Temperatur beseitigt.

Bei der Fahrt durch die Stadt, bringt der Ökotherm bei einer Fahrgeschwindigkeit von ca. 1,5 km/h zehn Liter Wasser pro Minute aus. Diese werden in dem Brenner auf bis zu 130°C erhitzt.

Durch das umfangreiche Zubehör bestehend aus Flächenwagen und verschiedenen Handlanzen, kann die Maschine flexibel eingesetzt werden um z.B. auch bei engeren Stellen bei Laternenmasten, oder Verkehrszeichen das Wildkraut umweltfreundlich zu beseitigen. Außerdem soll der Dampferzeuger auf Schotterflächen wie im Friedhof eingesetzt werden. Neben der Flächenreinigung können auch Blumenkübel, Abfallkörbe und Parkbänke gereinigt werden. Durch das heiße Wasser tritt neben der Reinigung eine hygienisierende Wirkung ein. So werden Oberflächen in einer Anwendung gleichzeitig gesäubert und entkeimt.

Durch diese neue Methode der Unkrautbekämpfung, kann der bisher genutzte Gasbrenner ersetzt werden. Der Bauhof bedankt sich recht herzlich bei Bürgermeister Michael Abraham, Kämmerer Ulrich Beckstein und dem Stadtrat für die Genehmigung dieser Beschaffung.

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