Neue Jugendkoordinatorin stellt sich vor

Seit dieser Woche hat die Jugendarbeit in Rehau ein neues Gesicht. Marie-Christin Heinrich von der Diakonie Hochfranken ist seit 01.07.2020 die neue Jugendkoordinatorin der Stadt Rehau. Sie löst die langjährige Mitarbeiterin Ellen Dimmling ab.

Bereits im letzten Jahr beschloss die Stadt Rehau in Sachen Jugendarbeit mit der Diakonie Hochfranken zu kooperieren. So wurde 2019 Johannes Wurm über die Diakonie eingestellt, der inzwischen als Kreisjugendpfleger beim Landratsamt Hof die Nachfolge von Robert Sandig übernahm. Nun soll Frau Heinrich die Vorarbeit von Johannes Wurm aufgreifen und weiter ausbauen und so frischen Wind in die Jugendarbeit in Rehau bringen.

Der Aufgabenbereich erstreckt sich von klassischer Jugendarbeit im Jugendzentrum bis hin zur gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit der Jugendstadträte. Angebote vernetzen und so ein größtmögliches Einzugsgebiet schaffen ist eines der festgesetzten Ziele. In den letzten Jahren hat sich das Angebot im Jugendzentrum etwas festgefahren und so an Attraktivität verloren. Dies soll nun wieder aufgebrochen werden und so das Jugendzentrum wieder zum Wohlfühl-Ort für alle Jugendlichen zu machen.

Auf Grund von Corona musste das Jugendzentrum seit mehreren Monaten geschlossen bleiben. „Mein Ziel ist es nun erst mal, schnellstmöglich wieder zu starten. Natürlich unter Einhaltung der Vorgaben“, zeigt sich Marie-Christin Heinrich optimistisch. Neben Angeboten, wie Gitarrenkurs oder Spiele-Abende soll das Jugendzentrum vor allem wieder zum offenen Freizeittreff für Jugendliche werden. „Manche Kinder und Jugendliche wollen einfach einen Treffpunkt zum Quatschen und beieinander sein und das wollen wir ihnen im Jugendzentrum wieder anbieten“, erklärt Heinrich.

Bürgermeister Abraham heißt Marie-Christin Heinrich recht herzlich Willkommen in Rehau und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Zur Person:

Marie-Christin Heinrich ist bereits seit vielen Jahren im Bereich Jugendhilfe angestellt. Ihr letzter Verantwortungsbereich umfasste den stationären Bereich des Kinder- und Jugenddorfes Martinsberg in Naila. Vorher lag ihr Schwerpunkt auf der ambulanten Familienhilfe. 10 Jahre lang arbeitet sie mit Kindern und Jugendlichen aus sozial schwierigem Umfeld zusammen und bot auch Elterntrainings an.

Nach einer mehrwöchigen Einarbeitungszeit wird Frau Heinrich offiziell in der September-Sitzung des Stadtrates vorgestellt. Persönlich anzutreffen ist sie vorerst den Räumen des Jugendzentrums im Gemeindehaus Rehau.  

[PLEASE FIX!] Please choose your cookie preferences: