KiTa Neubau in der Goethestraße beginnt

Mit dem Spatenstich an der Goethestraße wird durch die Diakonie Hochfranken ein weiteres Zeichen in Rehau gesetzt. Errichtet wird eine vier-gruppige Kindertagesstätte mit 50 Kindergarten- und 24 Krippenplätzen. Bauträger und Investor ist die Stiftung Marienberg, betrieben wird die Kindertagesstätte die Diakonie Hochfranken. 

Die geplante Betriebsaufnahme ist zum 01. September 2022 geplant. Bereits seit 2017 war die Stadt Rehau in Verhandlungen mit einem anderen Träger für einen erweiterten Ersatzneubau zur Sicherstellung des Kinderbetreuungsbedarfs in Rehau. Der Erwerb der Grundstücke an der Goethestraße im April 2020 und der Abbruch der ehemaligen Goethestraße 17 wurden mit Mitteln aus der Förderoffensive Nordostbayern bezuschusst. Der Abbruch des Gebäudes erfolgte im Juni 2020. Im Herbst 2020 kristallisierte sich heraus, dass der weitere Kinderbetreuungsbedarf 4-gruppig ist, was auch in der Stadtratssitzung vom 30.09.2020 festgestellt und beschlossen wurde. Deshalb wurden weitere Träger aufgefordert sich zu bewerben. Der Stadtrat der Stadt Rehau hat sich in seiner Sitzung vom 27.01.2021 für die Stiftung Marienberg entschieden.

„Allen kritischen Stimmen zum Trotz liegen wir im Zeitplan“, stellte Bürgermeister Michael Abraham zum Spatenstich fest. Die Kindertagesstätte mit zwei Kindergarten- und zwei Krippengruppen soll im September 2022 eröffnen. „Im Juli sollte es losgehen, und im Juli geht es los“, betonte Michael Abraham und: „Es wurde die richtige Entscheidung getroffen. Auch hinsichtlich der bewährten und erfolgreichen Partner“ sei es bisher gelungen, den Zeitplan einzuhalten. Maria Mangei, Vorsitzende der Stiftung Marienberg, hob das jahrzehntelange gute Verhältnis der beteiligten Partner hervor und dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. Manuela Bierbaum, Geschäftsführerin der Diakonie Hochfranken, dankte für den Mut der Investition und dem „schlagkräftigen Team“ mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung, den Architekten, der Stiftung Marienberg und den Mitarbeitern im eigenen Haus. Der Neubau wurde in das Sonderinvestitionsprogramm Kinderbetreuungsfinanzierung 2017 bis 2021 aufgenommen. Die Fördermittel aus Art. 10 BayFAG werden somit aufgestockt, so dass der Investitionskostenzuschuss der Stadt Rehau zu 90 % von der Zuweisung des Freistaates Bayern getragen wird. Die geplanten Gesamtkosten belaufen sich auf 2.751.900 Euro, die förderfähigen Kosten belaufen sich auf 2.653.900 Euro, der Zuschuss nach dem Kostenrichtwert belaufen sich auf 2.459.910 Euro davon trägt die Stadt Rehau 245.991 Euro. Der geplante Eigenanteil der Stiftung Marienberg beläuft sich auf 291.990 Euro. 

Bild und Text: Uwe von Dorn 

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