Caroline Link trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Rehau ein

Nachdem sie am Abend der Unternehmerinitiative Hochfranken im Rahmen der 53. Internationalen Hofer Filmtage im Scala-Kino Hof den Hans-Vogt-Filmpreis der Stadt Rehau entgegennahm, hat sich Regisseurin Caroline Link nun in das Goldene Buch der Stadt Rehau eingetragen.

Bürgermeister Michael Abraham begrüßte neben der Preisträgerin auch den Leiter der Hofer Filmtage, Thorsten Schaumann und Inge Hagedorn, sowie einige Studenten, die anlässlich der Hofer Filmtage in der Region zu Besuch sind, in den neu gestalteten Räumen der Dr. h.c. Hans Vogt Ausstellung im Museumszentrum in Rehau. Nach einer kurzen Führung durch das Museum bedankte sich Link nochmals für die Auszeichnung und hinterließ mit Freude eine Widmung im Goldbuch der Stadt Rehau. 


Mit dem Hans-Vogt-Filmpreis der Stadt Rehau soll an die Pionierleistung des im Rehauer Ortsteil Wurlitz geborenen und aufgewachsenen Ingenieurs erinnert werden. Er war entscheidend an der Erfindung des Tonfilms beteiligt und prägte eine neue Ära in der Geschichte des Kinos. Der Preis wird seit 2012 verliehen, er ist mit Euro 5.000,- dotiert. Das Preisgeld ist von der Sparkasse Hochfranken gestiftet. Verliehen wird er an Filmschaffende, die innovativ und sorgfältig um den Ausdruck und die Qualität ihres Filmtones besorgt sind.

In Caroline Links erstem Langfilm „Jenseits der Stille“ von 1996 ging es um die Welt der Gehörlosen und darum, was es bedeutet, Töne, Klänge und Sprache bewusst wahrzunehmen. Für die Atmosphäre und die Emotionen einer Geschichte ist das gesamte Sound-Design maßgebend. Sie legt bei ihren Filmen sehr viel Wert auf Musik. So verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Komponisten Niki Reiser. Er hat zu fast allen ihren Filmen die Musik beigesteuert. Den wohl größten Erfolg ihrer bisherigen Karriere feierte Caroline Link mit der Oscar-Prämierung ihres Films „Nirgendwo in Afrika“ in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film.

Bilder: Uwe von Dorn