Bezirk investiert 40 Millionen Euro in Bezirksklinik

Die Bezirksklinik in Rehau bekommt zwei neue Bettenhäuser. Das hat Bezirkstagspräsident Henry Schramm heute in Rehau bekannt gegeben. Rund 40 Millionen Euro sind für die Baumaßnahmen veranschlagt. 

„Der Bezirk Oberfranken investiert in den nächsten Jahren rund 500 Millionen Euro in seine Kliniken. Rehau hat dabei für mich Priorität. Denn wir wollen die Qualität des Klinik-Standortes Rehau sowohl für die Patienten, als auch das Personal vor Ort deutlich verbessern", so Henry Schramm. Der Bau der beiden Bettenhäuser (146 Betten und 20 teilstationäre Plätze in der Tagesklinik) sollen voraussichtlich 2024 realisiert werden. Die Neubauten sollen an die bereits bestehende Cafeteria und das Therapiezentrum angeknüpft werden, sodass man den neuen Bereich fußläufig und überdacht erreichen kann. Landrat Dr. Oliver Bär zeigte sich begeistert von den Plänen: „Wir sind sehr dankbar dafür, dass der Bezirk in den Standort Rehau investiert und das Image unsere Bezirksklinik dadurch deutlich verbessert wird. Wir sind vor allem aber dankbar für das, was die Mitarbeiter der Klinik Tag für Tag leisten. Deshalb freuen wir uns auf die neuen Bettenhäuser und werden das Vorhaben bestmöglich unterstützen.“

Die neuen Bettenhäuser ersetzen nämlich zwei bestehende Bettenhäuser aus den 1950er Jahren. Pro Jahr werden in der Bezirksklinik in Rehau rund 5300 Menschen stationär, teilstationär und ambulant behandelt. Die Klinik ist derzeit mit 142 stationären Betten sowie zehn teilstationären Plätzen in der Tagesklinik ausgestattet. Jedoch besteht in Rehau, ähnlich wie an allen Standorten der Kliniken des Bezirkes Oberfranken, erheblicher Platz- und damit baulicher Investitionsbedarf. Dem möchte der Bezirk Oberfranken in den nächsten Jahren nachkommen und hat deshalb ein oberfrankenweites Investitionsprogramm verabschiedet in dem auch der Standort Rehau eine zentrale Rolle spielt, wie Bezirkstagspräsident Henry Schramm, Landrat Dr. Oliver Bär und der Rehauer Bürgermeister Michael Abraham verdeutlichten.

Bild und Text: Landkreis Hof

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