Bürgerversammlung 2022 mit Sportlerehrung

Am 16. November informierte Bürgermeister Michael Abraham interessierte Bürger der Stadt Rehau bei der Bürgerversammlung. In dem Rahmen wurden auch die besten Sportler geehrt. 

Mitte November fand auf Einladung der Stadt Rehau in der Pausenhalle des Rehauer Schulzentrums die Bürgerversammlung 2022 statt. Bürgermeister Michael Abraham begrüßte die zahlreichen interessierten Bürgerinnen und Bürger, die anwesenden Stadträte und Hauptkommissar Horst Taubald sowie Hauptkommissar Klaus Müller von der Polizeistation Rehau. Bevor aber die Bürgerversammlung los ging, ehrte Bürgermeister Michael Abraham die Sportlerinnen und Sportler für ihre sportlichen Leistungen welche sie im Jahr 2021 erbracht haben.

Sportlerehrung

Hier begann Bürgermeister Michael Abraham mit der Ehrung der sechzehnjährigen Rehauerin Julia Schenk (links im Bild), die für die Tischtennisabteilung des ATSV Oberkotzau startet. Geehrt wurde sie für ihren 1. Platz der Bezirksmeisterschaft der Jugend bis 19 Jahren und für ihren 1. Platz in der Königsklasse (A-Klasse), wo sie die Spitzenspielerin Karin Wiedholz vom Verbandsligisten TTC Stammbach im Finale mit einem Fünf-Satz-Sieg bezwingen konnte.


In Abwesenheit wurde Leichtathletin Tina Klement geehrt. Sie erreichte beim 2000 Meter Hinternis-Lauf bei den Deutschen-U18- Meisterschaft in Rostock mit einer Zeit von 7:04,78 Minuten den 9. Platz und bei den U18- Bayerischen Hinternis-Meisterschaften in Ingolstadt mit einer Zeit von 7:13,84 Minuten den 2. Platz. Eine weitere Ehrung erhielt ihr Coach und Vater Klaus Klement (Bild rechts) für seinen 5. Platz beim 800 Meter Senioren M50 Finale mit einer Zeit von 2:16,86 und für seinen 1. Platz bei den Landesmeisterschaften 800 Meter Senioren M50 in Herzogenaurach mit einer Zeit von 2:16,90 Minuten.


Eine weitere Ehrung ging an Katja Ude (Bild rechts) vom Verein der Hundefreunde Rehau, die den 3. Platz bei den Bayerischen Meisterschaften in Fürstenfeldbruck im Hundesport erreicht hat. Zum Schluss ehrte Bürgermeister Michael Abraham in Abwesenheit noch Gerd Kropf, der für den AC Kronach fährt, für seinen 3. Platz bei der Enduro-Weltmeisterschaft in Italien.

 

Rückblick

Im Anschluss ging der Bürgermeister in seinem Bericht auf die Einwohnerentwicklung, die im Jahr 2022 auf 9355 gestiegen ist, ein. Die Arbeitsplätze stiegen gegenüber 2020 (5887) auf 5937 im Jahr 2021. Auch die Einpendler erhöhten sich gegenüber von 2020 (4291) auf 4356 im Jahr 2021. Weiter informierte Michael Abraham über die neue Bürgerinformationsbroschüre sowie über die gut besuchten Stuhlkonzerte am Maxplatz, den Frühlingsmarkt, dem Stadtfest und über die Rehauer Kulturnacht und Herbstmarkt. Weitere Themen waren das Denkmal vom Rehauer Künstler Otto Dörfel, welches vorm Rathaus steht, 100 Jahre Tonfilm, dem Hofer Landbus, den Wechsel in der Geschäftsführung der GEWOG, der Besuch des US Generalkonsul, die LED-Straßenbeleuchtung, den Energienutzungsplan, die Solare-Stadt, die neue Produktionshalle der REHAU AG, das neue Baugebiet Fichtig-Süd, der Neubau an den Marktwiesen, der neue Bahnhof, die neue Kindertagesstätte der Diakonie, der Fassadenwettbewerb und der „Geist der Erneuerung“, der durch Rehau wehe, mache ihn, Abraham, stolz, Bürgermeister dieser Stadt zu sein.


Neues Wohn-Projekt


Bürgermeister Michael Abraham hat auf der Bürgerversammlung die Pläne für ein neues Wohn-Projekt präsentiert. „Service-Wohnen“ nennt sich das, was ab 2023 in Rehau entstehen soll. So hat die Stadt nun einen Investor gefunden, der sich dieser Fläche gegenüber der Sparkasse an der Kreuzung Goethestraße/Rudolf-Breitscheid-Straße annimmt. Investieren wird die Unternehmensgruppe Domizilium aus Schongau in Oberbayern. Sie wird ein mehrgeschossiges Gebäude hochziehen, in dem die Rummelsberger Diakonie das genannte Service-Wohnen betreiben wird. Laut Bürgermeister Michael Abraham soll es sich dabei um eine weitgehend offene Möglichkeit des Wohnens im Alter handeln, bei der die Menschen zielgenau auswählen können, welchen Service sie in Anspruch nehmen und welchen nicht, immer angepasst an die jeweiligen Lebensumstände und den Bedarf an pflegerischer Unterstützung. Aus Sicht von Michel Abraham ist der Stadt hiermit ein großer Wurf gelungen, entwickle sich die Goethestraße nun innerhalb kürzester Zeit deutlich weiter. „Plötzlich haben wir eine Straße, in der etwas los ist“, sagte er. Er nannte die erst kürzlich eröffnete Kindertagesstätte der Diakonie Hochfranken direkt nebenan. Auf diese Entwicklung auf dem Eckgrundstück hat die Stadt lange hingearbeitet. Schon 2009 begannen die Verhandlungen über den Kauf des Grundstücks, seit 2011 gehört es der Stadt, 2014 räumte sie es für eine Bebauung leer. 

Datenschutzeinstellungen Cookie-Präferenzen