Bürgermeister gedenken Opfern des 17. Juni 1953

Zum Gedenken an die Opfer des 17. Juni 1953, dem Tage des Volksaufstands in der ehemaligen DDR, legte in aller Stille der Rehauer Bürgermeister Michael Abraham zusammen mit dem Regnitzlosauer Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf ein Bukett am Grab des unbekannten deutschen Soldaten am Dreiländereck nieder. 

„Wir gedenken heute all derer, die damals dabei waren und großen Mut bewiesen haben. Eben diese sammelten ihre Kraft und standen für ihre Rechte ein, nicht wissend, wie der Tag wohl enden würde“, betont Bürgermeister Kropf in seinen ehrenden Worten.

Zwar ist der 17. Juni kein Feiertag mehr, jedoch soll mit dem nationalen Gedenktag ein Zeichen gegen das Vergessen gesetzt werden. „Wenn man heute junge Leute fragt, was es mit dem 17. Juni auf sich hat, bekommt man oft keine Antwort, weil dieses Datum von der Bevölkerung nicht mehr wahrgenommen wird“, schildert Bürgermeister Michael Abraham. „Mit unseren alljährlichen Kranzniederlegungen wollen wir dafür sorgen, dass dieses historische Datum nicht in Vergessenheit gerät“, sind sich die beiden Bürgermeister einig.

Jeder, ob Jung oder Alt, sollte sich an diesem Tag einen Moment Zeit nehmen, um derer zu gedenken, die für das freiheitliche Leben, so wie wir es kennen und gewohnt sind, große Opfer gebracht haben. Der 17. Juni soll uns heute und in Zukunft eine Mahnung sein, das Frieden und Freiheit nicht selbstverständlich sind.