An den Marktwiesen 6 feiert Richtfest

Nach neun Monaten Bauzeit wurde nun Corona-konform im kleinen Kreis am Pilotprojekt der GEWOG Rehau, „An den Marktwiesen 6“, Richtfest gefeiert. Denn der Rohbau, inklusive Dachstuhl sind fertig und so sprach Polier Matthias Seifert von der Zimmerei Ingenieurholzbau Köppel aus Döhlau den Richtfestspruch. 

Im Anschluss begrüßte Rehaus Bürgermeister Michael Abraham die drei GEWOG Geschäftsführer Architekt Jürgen Becker, Ulrich Beckstein und Wolfgang Tuma, so wie Geschäftsführer André Schlott und Polier Reiner Stöger von der Firma Schwababau und Geschäftsführer Dipl. Ing. Udo Köppel von Ingenieurholzbau Köppel sowie Mitarbeiter der Firma Köppel. „Ich darf mich heute bei allen Beteiligten bedanken, dass der Rohbau, inklusive Dachstuhl fertiggestellt wurde und wir heute Richtfest feiern können. Ich bin immer noch beeindruckt, wenn man als Bürgermeister auf die Dächer seiner Stadt schauen kann, denn das kommt nicht allzu oft vor in einer Kleinstadt. Und wenn man sich so umschaut, ist es doch die richtige Größe, obwohl so mancher sagt, dass das Gebäude relativ dominant sei. Wir haben es uns aber nicht einfach gemacht und sind wie mancherorts an den Stadtrand gegangen. Sondern wir haben ganz konsequent gesagt wir wollen zentral in der Innenstadt diese Fläche schaffen. Und wenn man die Baumasse hier sieht, dann weiß man, dass es gar nicht so einfach ist, so etwas in einer Innenstadt umzusetzen. Weiter glaube ich, dass wir durch diesen Bau das Quartier „Marktwiesen“ aufgewertet haben. Denn mit den vierzehn neu entstehenden Wohnungen ist die Stadt Rehau ihrem Ziel, ausreichend modernen Wohnraum in Innenstadtnähe zu schaffen, wieder einen großen Schritt nähergekommen“, so Michael Abraham.


Dipl. Ing. Udo Köppel (links) von Ingenieurholzbau Köppel aus Döhlau bei der Übergabe des Richtfestspruches an GEWOG Geschäftsführer und Architekt Jürgen Becker (rechts). „Das neue Gebäude beinhaltet zehn zweistöckige Einfamilienhäuser auf 2100 Quadratmeter Baufläche. Und das ist auf den Hinblick Ressourcen - schonenden Umgang mit Baugrund - eine vertretbare Lösung“, so Architekt Jürgen Becker von der GEWOG



Die Fertigstellung des Neubaus soll bis Ende 2021 erfolgen. Das Wohnbauprojekt ist mit Gesamtkosten von rund 4,9 Mio. EUR veranschlagt und laut aktuellem Stand werden die veranschlagten Kosten eingehalten. Die GEWOG plant alle Wohnungen selbst zu vermieten. Ob einzelne Wohnungen auch als Eigentumswohnungen zum Kauf angeboten werden, wird in den nächsten Wochen entschieden. Voraussichtlich ebenfalls im Laufe des Jahres 2021 wird die Stadt Rehau dann auch die Maßnahmen zur Neuordnung der öffentlichen Fläche im Bereich der Straßen, Grünflächen und Fußwege mit Zuwendungen aus der Städtebauförderung durchführen. Mit diesem Projekt trägt die Gewog Rehau erneut zu Aufwertung der Rehauer Innenstadt bei und stellt dem Rehauer Wohnungsmarkt dringend benötigte hochwertige Wohnungen zur Verfügung, ohne zusätzlichen Verbrauch von Naturflächen.

Insgesamt 17, 6 Millionen Euro wurden durch die GEWOG in den letzten Jahren zur Aufwertung der Rehauer Innenstadt eingesetzt. Hierzu zählen der jetzige Neubau „An den Marktwiesen“, die Schützenstraße 14/16, Mühlsteig 6, Wallstraße 3, Provita, Bahnhofstraße 24, Bahnhofstraße 8, Ludwigstraße 5, Rossmannn-Gebäude, Maxplatz 10. 

Informationen zum Gebäude:

Das neue Gebäude „An den Marktwiesen“ hat fünf Stockwerke, wobei das Erdgeschoss unterhalb des Niveaus des Hammermühlweges liegt und Stellplätze, Abstellräume, Technik-, Geräte- und Müllräume beinhaltet. Die 14 Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von ca. 1.390 m² sind bereits im Rohbau sehenswert. So sind in den Obergeschossen 1 bis 3 sechs 4-Zimmer-Wohnungen (124-129 m²) und sechs 2-Zimmer-Wohnungen (57-62 m²) zu sehen und im vierten Obergeschoss, über den Dächern von Rehau, sind zwei „Penthouse-Wohnungen“ mit großzügigen Terrassenflächen (jeweils 137 m²) errichtet worden. Der überwiegende Teil der Carports erhält einen Stromanschluss für die Ladung von E-Autos. Die Abstellräume erhalten ebenfalls Stromanschlüsse und sind groß genug und ebenerdig zugänglich für E-Fahrräder. Das Gebäude erhält einen Aufzug und ist komplett barrierefrei.



Bilder und Text: Uwe von Dorn

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