WIRTSCHAFT & GEWERBE

Wirtschaftsförderung

Der Wirtschaftsstandort Rehau befindet sich in Bayern und im Bund in einem Fördergebiet mit den höchstmöglichen Fördersätzen.

Rehau gehört sowohl zur Förderregion der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW), als auch der Europäischen Union (Ziel-3 Gebiet). Deshalb werden hier die höchsten Fördersätze im gesamten Freistaat Bayern gewährt!

Die Stadt Rehau  ist auch ab der Förderperiode 2014 C-Förderschwerpunkt der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" der bayerischen regionalen Förderprogramme. Hierbei werden Investitionen von förderfähigen Unternehmen bei Errichtung (Neuansiedlung), Erweiterung, Umstellung oder grundlegender Rationalisierung einer Betriebsstätte gefördert. Im Wesentlichen werden die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der zum Investitionsvorhaben zählenden Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens und die Anschaffungskosten von immateriellen Wirtschaftsgütern, soweit diese aktiviert werden, bezuschusst.

Handelt es sich um Investitionen, mit denen neue Arbeitsplätze geschaffen werden und liegt ein überregionaler Absatz der Produkte und Leistungen (mind. 50 %) vor, können Zuschüsse und/oder Darlehen beantragt werden.

Für die Förderung kommen allerdings nur solche Investitionen in Betracht, die, ausgehend vom Volumen oder von der Zahl der geschaffenen Dauerarbeitsplätze, eine besondere Anstrengung des Betriebs erfordern. Dementsprechend sind Investitionsvorhaben nur förderfähig, wenn der Investitionsbetrag, bezogen auf ein Jahr, die in den letzten drei Jahren durchschnittlich verdienten Abschreibungen – ohne Berücksichtigung von Sonderabschreibungen – um mindestens 50 Prozent übersteigt oder die Zahl der bei Investitionsbeginn in der zu fördernden Betriebsstätte bestehenden Dauerarbeitsplätze um mindestens 15 Prozent erhöht wird; bei Errichtungsinvestitionen und dem Erwerb einer stillgelegten oder von Stilllegung bedrohten Betriebsstätte gelten diese Voraussetzungen als erfüllt.

Förderhöchstsätze des Investitionszuschusses

Betriebsstätten von kleinen Unternehmen (< 50 Mitarbeiter):                  30 %

Betriebsstätten von mittleren Unternehmen ( bis 250 Mitarbeiter):           20 %

Betriebsstätten von großen Unternehmen (über 250 Mitarbeiter):            10 %

Aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) werden gewerbliche Investitionen und Investitionen in die kommunale wirtschaftsnahe Infrastruktur gefördert. Nicht-investive Maßnahmen der gewerblichen Wirtschaft, wie Beratungsleistungen externer Sachverständiger oder Schulungsmaßnahmen von Mitarbeitern, können in engem, klar definiertem Rahmen ebenfalls unterstützt werden. Sie sind auf kleine und mittlere Unternehmen begrenzt.

Die GRW-Förderung ist auf ausgewählte, strukturschwache Regionen beschränkt. Ziel ist es, im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe über die Stärkung der regionalen Investitionstätigkeit dauerhaft wettbewerbsfähige Arbeitsplätze in der Region zu schaffen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und des Fremdenverkehrsgewerbes bei volkswirtschaftlich besonders förderungswürdigen Investitionsvorhaben sowie Gemeinden und Gemeindeverbände bei wirtschaftsnahen Infrastrukturmaßnahmen.

Für die Bereiche Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse und Fischereiprodukte, Eisen- und Stahlindustrie, Schiffsbau, Schiffsumbau und Schiffsreparatur sowie Umstrukturierungsbeihilfen an Unternehmen in Schwierigkeiten ist die Förderung aufgrund beihilferechtlicher Sektorregelungen eingeschränkt.

Von der Förderung sind insbesondere folgende Bereiche ausgeschlossen: Land- und Forstwirtschaft, Aquakultur, Fischerei (soweit nicht Verarbeitung oder Vermarktung), Bergbau, Abbau von Sand, Kies, Ton und Steinen, Energie- und Wasserversorgung (außer Kraftwerke und Wasserversorgungsanlagen, die überwiegend dem betrieblichen Eigenbedarf dienen), Baugewerbe (mit Ausnahmen der in der Positivliste aufgeführten Bereiche), Einzelhandel (soweit nicht Versandhandel), Transport- und Lagergewerbe, Krankenhäuser, Kliniken und Sanatorien, Kunstfaserindustrie, Rettungsbeihilfen an Unternehmen in Schwierigkeiten.

Gefördert werden nur Vorhaben, die in den ausgewiesenen Fördergebieten der Gemeinschaftsaufgabe durchgeführt werden.

Investitionsvorhaben der gewerblichen Wirtschaft (einschl. Tourismus) können gefördert werden, wenn sie geeignet sind, durch Schaffung von zusätzlichen Einkommensquellen das Gesamteinkommen in dem jeweiligen Wirtschaftsraum unmittelbar und auf Dauer nicht unwesentlich zu erhöhen (sog. Primäreffekt).

Mit den Investitionsvorhaben müssen in den Fördergebieten neue Dauerarbeitsplätze geschaffen oder vorhandene gesichert werden. Ausbildungsplätze können wie Dauerarbeitsplätze gefördert werden.

Investitionszuschüsse werden grundsätzlich nur für Investitionsvorhaben gewährt, die innerhalb von 36 Monaten durchgeführt werden.

Auskünfte erteilt die Regierung von Oberfranken, Abteilung Wirtschaftsförderung

Tel.:   0 9 21 / 6 04 0

Fax:    0 9 21 / 6 04 18 58

E-Mail:        

Internet:        www.regierung.oberfranken.bayern.de


ANSPRECHPARTNER

1. Bürgermeister Michael Abraham1. Bürgermeister Michael Abraham kümmert sich um die Belange der Rehauer Gewerbebetriebe persönlich.

Tel. 09283/2020


Bernd KöppelWirtschaftsförderer Bernd Köppel ist Ihr Kontakt in allen Fragen rund um Wirtschaft, Gewerbe und Handel.

 Tel. 09283/2032


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