Ehrenfahne des Europarates

Der in Strasbourg ansässige Europarat verleiht alljährlich im Frühsommer an Kommunen, die sich besondere Verdienste um die europäische Integration erworben haben, verschiedene Preise. Weil die Stadt Rehau seit fünf Jahrzehnten auf diesem Gebiet die führende Gemeinde in der Region ist, wurde sie im Jahr 2010 mit dem Europadiplom ausgezeichnet. Das Europadiplom ist eine Vorstufe zur Ehrenfahne des Europarates, gleichzeitig aber auch Voraussetzung dafür, dass man diese Auszeichnung erhalten kann.

Die Stadt Rehau hat dem Europarat seit 2010 jedes Jahr einen ausführlichen Bericht über die Aktivitäten zur Förderung des europäischen Gedankens vorgelegt. Die Folge war, dass der Ausschuss für Soziales, Gesundheit und nachhaltige Entwicklung der Parlamentarischen Versammlung bei seiner Sitzung am 23. April 2013 in Strasbourg beschlossen hat, der Stadt Rehau die Ehrenfahne des Europarates zu verleihen.

„Der Ausschuss vergibt diese Auszeichnung an solche Gemeinden, die sich besondere Verdienste um die Verbreitung des europäischen Gedankens erworben haben“, schreibt Sir Alan Meale in seinem Glückwunschschreiben an Bürgermeister Michael Abraham. „Als Vorsitzender des Unterausschusses für den Europapreis darf ich Ihnen persönlich, aber auch Ihrer Stadt und der gesamten Bürgerschaft die einhelligen Glückwünsche unseres Unterausschusses übermitteln für die von Ihrer Stadt geleistete Aktion im Sinne der europäischen Verständigung und Einheit“, führt er weiter aus.

Insgesamt erhielten im Jahr 2013 18 europäische Städte die Ehrenfahne des Europarates, davon neben Rehau mit Friedland (Sachsen-Anhalt), Linden (Hessen), Pirna (Sachsen) und Wendlingen am Neckar (Baden-Württemberg) vier weitere deutsche Städte.

Die Übergabe der Ehrenfahne erfolgte den Vorgaben des Europarates entsprechend Im Rahmen des Heimat- und Wiesenfestes 2013 durch den ehemalige französische Verkehrsminister Daniel Hoeffel als offiziellen Vertreter des Europarates.

„Wir pflegen unsere Kontakte zu unseren Partnerstädten Bourgoin-Jallieu, Asch und Oborniki/Slaskie, aber auch zu anderen europäischen Städten wie Northampton oder Badacin bestehen Verbindungen. Viele Rehauer Gruppierungen unterhalten Kontakte zu Partnergruppierungen in den Partnerstädten. Weiter ist Rehau Sitz der Deutsch-Tschechischen Fußballschule, die alljährlich die Mini-EM in Rehau ausrichtet.

Nach der Auszeichnung mit dem Europadiplom strebte man natürlich nach der nächsten Stufe“, verdeutlichte der Bürgermeister. „Umso erfreulicher ist es jetzt, dass unsere Bewerbung so kurze Zeit nach der ersten Auszeichnung die nächste Stufe erhält. Wir wissen, dass zwischen den Stufen normal deutlich längere Wartezeiten liegen, dieser Umstand wertet die Auszeichnung der Stadt Rehau zusätzlich auf.

In diesem Zusammenhang gebührt allen Bürgern und Organisationen, die sich in unsere Partnerschaften aktiv und positiv einbringen oder auf andere Weise in Rehau „europäisch“ tätig sind, unser Dank. Wir nehmen den Preis mit Stolz entgegen , uns aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern auch künftig unsere Kontakte zu unseren Partnerstädten aktiv pflegen und so positiv für Europa wirken. Vielleicht steht ja eines Tages die Auszeichnung mit der nächsten Stufe der Europapreise, nämlich der Ehrenplakette auf der Agenda“, wagt der Bürgermeister einen Ausblick in die Zukunft.

Die weiteren Auszeichnungsstufen nach der Ehrenfahne sind die die Ehrenplakette und die höchste Stufe, der Europapreis.

Unser Bild zeigt Bürgermeister Michael Abraham, den Vorsitzenden der DFG Rehau Harald Ehm, Daniel Hoeffel aus Strasbourg, 2. Bürgermeister Pavel Klepacek aus Asch, Oberbürgermeister Mario Horn aus Oelsnitz im Vogtland, Bürgermeister Alain Cottalorda aus Bourgoin-Jallieu,  und 2. Bürgermeister Karol Kos aus Oborniki/Slaskie.


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