Kommunale Arbeitsgemeinschaft "Dreiländereck" gegründet

In den Jahren 2015/2016 wurde von den Gemeinden Regnitzlosau, Rehau, Schönwald, Adorf, Bad Brambach, Bad Elster, Eichigt und Triebel unter Einbeziehung der Mikroregion „Ascher Ländchen“ das Integrierte ländlichen Entwicklungskonzept „Dreiländereck“ umgesetzt.
Das Ergebnis ist eine umfangreiche Ausarbeitung über die Stärken, Schwächen und Entwicklungspotentiale der Region, die mit einer Projektliste von über 40 Projektvorschlägen endet, die von jeweils zwei oder mehreren Gemeinden durchgeführt werden können. Eines der möglichen Projekte dieses Integrierten ländlichen Entwicklungskonzepts ist die vom Amt für ländliche Entwicklung in Bamberg unterstützte Möglichkeit, zur Fortentwicklung des Untersuchungsgebiets einen Regionalmanager zu beschäftigen. Die Unterstützung stellt sich so dar, dass eine entsprechend qualifizierte Fachkraft mit 75 % von maximal 90.000 Euro jährlich über einen Zeitraum von maximal 7 Jahren finanziert wird. Im gleichen Umfang können externe Dienstleistungsaufträge gefördert werden.

Versuche, diesen Regionalmanager für das gesamte Untersuchungsgebiet einzusetzen, sind an den fehlenden Fördermöglichkeiten in Sachsen und Tschechien gescheitert, deshalb beschränkte man sich auf die bayerischen Gemeinden und nahm das Projekt in Angriff: Die Stadt- bzw. Gemeinderäte der Gemeinden Regnitzlosau, Rehau und Schönwald gaben Grünes Licht, sodass der Gründung einer Arbeitsgemeinschaft, die als Rechtsperson diesen Regionalmanager beschäftigen wird, nichts mehr im Wege steht.

In einem Vertrag ist alles geregelt, was für diese Arbeitsgemeinschaft zu regeln ist. Was in diesem Vertrag nicht regelbar ist, ist die Dienstherrenschaft für einen Regionalmanager, Dienstherr für den Regionalmanager wird die Stadt Rehau.

Der Eigenanteil liegt für alle drei Gemeinden bei 25 % und würde entsprechend den Einwohnerzahlen aufgeteilt. Die Gesamteinwohnerzahl der drei Gemeinden liegt bei 15.360, von einem Betrag von 15.360 Euro würden demnach 9.400 Euro auf Rehau, 3.520 Euro auf Schönwald und 2.440 Euro auf Regnitzlosau entfallen.

Der Regionalmanger soll einen Abschluss im Fachbereich Geographie, Regionalplanung oder einer vergleichbaren Fachrichtung haben, die Eingruppierung erfolgt nach TVöD, das Büro des Regionalmangers wird in Rehau sein. Seine Aufgabe ist die Umsetzung von Projekten aus dem Integrierten Entwicklungskonzept, aber auch der Aufbau eines Netzwerks, das sich um die Belange von Tourismus, Gastronomie und Marketing für die Region kümmert.

Die Bürgermeister der ARGE-Gemeinden sind überzeugt, mit der Gründung der ARGE einen wichtigen Schritt für die künftige Entwicklung der Region getätigt zu haben. Der Regionalmanager kann in der Region Potenziale erschließen, die bislang nicht genutzt werden.

Start soll im Juli 2017 sein.

 

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