Baubeginn für schnelles Internet in Rehau

Die Telekom hat mit dem Ausbau von schnellen Internetanschlüssen in Rehau begonnen. Los ging es mit den ersten Tiefbauarbeiten.

Die Telekom wird rund 46 Kilometer Glasfaser verlegen, neun Multifunktionsgehäuse und acht Glasfasernetzverteiler aufstellen oder mit neuer Technik ausstatten.   Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s). In Teilbereichen sind sogar Bandbreiten größer 100 MBit/s möglich Von dem Glasfaser-Ausbau profitieren rund 200 Haushalte ab Mitte 2017.

„Die Planungen sind abgeschlossen, jetzt wird gegraben“, sagt Fritz Weinlein, Kommunaler Ansprechpartner Technik. „Wir werden die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich halten und gehen immer in überschaubaren Bauabschnitten voran.“

„Wir wissen, wie wichtig schnelle Anschlüsse sind und deshalb bringen wir Jahr für Jahr mehr Menschen ins schnelle Internet als jedes andere Unternehmen, sagt Andreas Rudloff, Ansprechpartner Infrastrukturvertrieb der Telekom Deutschland. „Wir versorgen die Gebiete Baumgärtelmühle, Eulenhammer, Kühschwitz, Löwitz, Neuhausen, Rehau, Schönlind, Schwarzwinkel, Voitmühle, Woja und Wurlitz mit moderner Technik und machen die Stadt Rehau damit zukunftssicher“.   Bürgermeister Michael Abraham freute sich ebenfalls, dass es in diesem Jahr noch losgeht. "Wir erschließen die Ortsteile über das Förderprogramm des Freistaats Bayern mit einem Fördersatz in Höhe von 90 %. Die Telekom betreibt im Stadtgebiet einen Eigenausbau, mit dem das Netz in Rehau ebenfalls sehr viel leistungsfähiger wird. Die verbleibenden "Weißen Flecken" werden beim Förderprogramm des Bundes angemeldet, über das ebenfalls eine hohe Förderung zu erwarten ist", erläutert der Bürgermeister.

Sobald alle Leitungen verlegt und Multifunktionsgehäuse aufgestellt sind, erfolgt der Anschluss ans Netz der Telekom. Die Kunden können ab Mitte 2017 die neuen Anschlüsse nutzen.

Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

Für 28 Gebäude ist im Rahmen des Ausbaukonzepts eine Sonderlösung vereinbart. Hier endet das Glasfaserkabel nicht im MFG am Straßenrand, sondern hier wird die Glasfaser bis in die Häuser gezogen. Damit das möglich ist, müssen die Hauseigentümer eine Einverständniserklärung unterschreiben. Die Eigentümer wurden von der Telekom direkt kontaktiert.

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